Stationsgebühren für den „Zug der Erinnerung“

Duisburger Abgeordneter Aydin fordert:
Keine Schienen- und Stationsgebühren für den „Zug der Erinnerung“
Pressemitteilung: Der Bund und die Deutsche Bahn AG müssen Verantwortung übernehmen
Im Rahmen der bundesweiten Ausstellung „Zug der Erinnerung“ fand im Februar in Duisburg eine Ausstellung über die Deportation von Kindern aus Deutschland und Europa statt. Die Kinder wurden mit der damaligen Reichsbahn in die Konzentrationslager gebracht, wo der nationalsozialistische Massenmord stattfand. Trotz der geschichtlichen Verantwortung will die Deutsche Bahn AG den Initiatoren dieses Projekts Gebühren für die Trassennutzung und Stationsgebühren in Rechnung stellen.
Der Abgeordnete Aydin „Die Ausstellung ‘Zug der Erinnerung’ im Duisburger Hauptbahnhof stieß auf überwältigendes Interesse. Auch in meinem Wahlkreis Duisburg sind 130 Kinder aus jüdischen Familien und Kinder von Nazigegner in diesen Zügen in den Tod gefahren“
Weiterhin fordert Hüseyin Aydin von der Fraktion DIE LINKE. die Deutsche Bahn AG auf, die Erhebung von Gebühren für diesen Zug sofort einzustellen. Der Bund muss als Eigentümer der Deutschen Bahn AG dahingehend auf die Bahn einwirken.