Josefspfennig

Immer wieder beeindruckend ist die Geschichte vom Josefspfennig. Wer zur Zeit von Christi Geburt Josef einen Pfennig zu einem Zinssatz von fünf Prozent angelegt hätte, hätte die Anlage im Jahr 1446 einen Wert erreicht, der dem einer Kugel Gold von der Größe der Erde entspräche. Bis 1990 hätten sich die Zinsen auf einen Wert von 134 Milliarden Erdkugeln Gold summiert.

Die Berechnung stammt von Heinrich Haußmann (Haußmann 1990)

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Schweine erziehen ist produktiv

Für mehr als 90 Prozent der Menschen war der Zweck des Wirtschaftens die Befriedigung von Bedürfnissen. Die Menschen wollten satt werden oder ein Dach über den Kopf bekommen. Gepflegt und versorgt wurden Tiere, Felder und Gärten. Das Ziel von Produktionen war im Prinzip das Erhalten von Bestehendem. Das konnten Familien, Dörfer, Städte oder Herrscher sein. Das schließt bestehende Herrschafts- und Ausbeutungssysteme ein. Erst seit wenigen Generationen wird dieses Prinzip des Wirtschaftens umgekehrt.

Es steht nicht mehr das Bestreben des Erhaltens im Focus der Wirtschaft, sondern die Veränderung, das Zerstören des Alten, hervorbringen von Neuem. Als Triebkraft dient die Vermehrung des Geldes. Marx hat dies immer als „Produktion für die Produktion“ bezeichnet. Um welche Qualitäten es bei der Produktion geht, ist dabei prinzipiell gleichgültig. Es zählt nur die Quantität des Wertes der nicht nur erhalten, sondern vermehrt werden muss. Die einzig wichtige Frage ist nur, wie mache ich aus einem Euro, Dollar usw. möglichst schnell zwei.

Auch heute noch gilt die Aussage des Nationalökonomen Friedrich List: „Wer Schweine erzieht, ist ein produktives, wer Menschen erzieht, ein unproduktives Mitglied der Gesellschaft“

Die verlogene Diätenerhöhung

Unsere Volksvertreter haben immer eine klare Linie. Sie wissen im Vorfeld ganz genau wie ihre Entscheidungen auf ihr Volk wirkt. Am 6. Mai verteidigte SPD-Fraktionschef Peter Struck noch die geplante Diätenerhöhung. Es handele sich dabei um eine „ganz normale Anpassung“. Er war nicht der einzige. Sein Unions-Kollege Volker Kauder war auch voll des Lobes für die geplante Diätenerhöhung.
Die große Koalition hat nicht nur obligatorische Angst vor der LINKEN sondern auch vor einer aufgebrachten Bevölkerung. Offenbar hat die CDU nicht mit diesem öffentlichen Druck der Bevölkerung gerechnet. Auch eine große Koalition kann nicht machen was sie will. Desweiteren gibt es doch zu denken, dass diese Politiker immer wieder von gesetzlichen Renten fabulieren, aber nie in diesen sozialen Rententopf einzahlen. Diese mächtigen Politiker zahlen nicht in die gesetzliche Rente ein. Wieso auch? Sie sind doch Volksvertreter! Und welches Volk zahlt schon in die Rentenversicherung ein?
Auch Abgeordnete sollten künftig in die gesetzliche Rente einzahlen müssen.
So könnte eine Diätenreform aussehen. Hat das Volk oder seine Vertreter etwas davon?
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Gute Arbeit, gute Rente

Renten sind nicht eine Frage des Geldes sondern der Würde

Durch den Riesterfaktor wurden die Rentnerinnen und Rentner vom Aufschwung ausgegrenzt. Die Regierung hat diesen Faktor jetzt erstmal ausgesetzt. Am Ende eines langen Arbeitslebens darf kein Lebensabend in Altersarmut stehen. Deshalb brauchen wir eine gesetzliche Rente, auf die sich jeder verlassen kann. Den Rest des Beitrags lesen »

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Perspektiven gesellschaftlichen Aufbruchs

Die neue LINKE: Perspektiven gesellschaftlichen Aufbruchs

Veranstaltung mit Katja Kipping (MdB, stellvertr. Bundesvorsitzende DIE LINKE)

Die neue LINKE hat die bisherige Parteienlandschaft nachhaltig verändert. Bei einer öffentlichen Veranstaltung wird am Dienstag, dem 29. April Gelegenheit bestehen, über die weitere Perspektiven der Linken zu diskutieren. Dabei soll erörtert werden, wie eine offene neue LINKE gesellschaftliche Alternativen gestalten kann und welche inhaltlichen Akzente und Schwerpunkte sie setzen muss. Auf der öffentlichen Diskussionsveranstaltung sprechen als Referenten Katja Kipping (Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende DIE LINKE.) und Wolfgang Zimmermann (Landesvorsitzender, DIE LINKE. NRW). Die Moderation übernimmt Rüdiger Sagel (Landtagsabgeordneter, DIE LINKE. NRW). Die Diskussionsveranstaltung findet statt am Dienstag, dem 29. April ab 20 Uhr im Ratskeller Duisburg-Hamborn, Duisburgerstr. 213. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Im Vorfeld der Veranstaltung wird DIE LINKE. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers beim Arbeitnehmerempfang im Landschaftspark Nord einen Spiegel seiner verfehlten Sozial-, Bildungs-, und Umweltpolitik vorhalten. Dazu Edith Fröse (Stellvertretende Landesvorsitzende und Sprecherin des Kreisverbands DIE LINKE. Duisburg): „Der selbst ernannte ‚Arbeiterführer’ Jürgen Rüttgers wird beim traditionellen Maiempfang der Landesregierung den Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften weismachen wollen, welche Erfolge die Landesregierung vorzuweisen hat. Seine Parole wird lauten: NRW liegt vorn. Dabei wird er verschweigen, dass NRW bei der Armutsentwicklung vorn liegt und laut Sozialbericht NRW der Anteil der von Armut bedrohten Menschen bei über 15% liegt. DIE LINKE. Lädt die Arbeitnehmervertreter zur Veranstaltung im Hamborner Ratskeller ein, um sich dort selbst ein Bild über soziale Alternativen zur bestehenden Landespolitik machen zu können.“

Horst Werner Rook

( Pressesprecher, DIE LINKE. Duisburg )

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Presseerklärung MdB Hüseyin Aydin

Duisburger Bundestagsabgeordneter der LINKEN besucht Duisburger Tafel

Der Duisburger Abgeordnete Hüseyin Aydin (DIE LINKE) informierte sich heute über die Situation einkommensschwacher und obdachloser Bürgerinnen und Bürger. Er besuchte die Duisburger Tafel und sprach mit dem Geschäftsführer Herrn Spikofski.

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Rentenerhöhung

Der ewige zick-zack-Kurs

 

Die geplante Erhöhung der Renten zum 1. Juli erntet heftige Kritik. Aber nicht von den Betroffenen und zukünftigen Rentnern, sondern in den Reihen der Regierung. Einige Parteimitglieder sind gegen die Rentenerhöhung und fühlen sich übergangen. Dies spielt sich nicht nur in der ehemaligen Arbeiterpartei SPD ab, sondern auch innerhalb der CDU. Dort sind sie sogar gegen die Rentenerhöhung. Nur was soll jemand mit nur 1,1 Prozent anfangen, wenn die Strom- und Gaspreise im April um rund 5 Prozent erhöht werden? Auch die zukünftigen Rentner werden sich diese Regierung genauer ansehen. Wenn ihnen klarwird, wieviel Rente sie mit diesen Armutslöhnen erreichen werden. Diese ewige Augenwischerei von wegen Stundenlöhnen die bei 5 Euro oder noch weniger liegen. Hier wird jedem klar, dass er mit 1000 Euro brutto rund 400 Euro Rente erhält. Wem ist es da zu verdenken wenn er lieber direkt zu Hartz IV greift, als über Umwege dazu gezwungen zu werden.

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Armutslohn – Armutszeugniss

Erwerbslose werden gezwungen jede Arbeit zu beliebig niedrigen Löhnen anzunehmen. Diese Vorgehensweise wirkt sich auf die Stundenlöhne und Gehälter direkt aus. Die heuchlerische Art der SPD ist in diesem Zusammenhang nur noch als „Volksverdummung“ zu bezeichnen. Die SPD und die Grünen sind in Tateinheit mit CDU/CSU und FDP für die Niedriglohnpolitik verantwortlich. Sie haben Hartz IV, Befristungen und „Liberalisierung“ der Leiharbeit eingeführt. Jetzt versucht die SPD die Auswirkungen ihrer eigenen verhängnisvollen Politik zu begrenzen. Nicht nur ein Mindestlohn muss angegangen werden sondern auch die Ursachen für Lohndumping und Niedriglohn. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neulich…beim Bäcker

Man mag es kaum glauben, selbst beim Bäcker gibt es Verkäuferinnen auf 400-Euro-Basis. Jetzt kommt diese freundliche, fleißige, allein erziehende Mutter in den Reformgenuss unserer Parteien. Sie ist krank geworden. Nichts lebensbedrohendes, aber immerhin ein grippaler Infekt.

In unserer „Wohlstand-für-alle“ Gesellschaft ist das nicht schlimm. Sie hat Hartz IV und den 400-Euro-Job ohne Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Da sie die Praxis- und Rezeptgebühren nicht leisten kann, benutzt sie die Krankenkassenkarte von ihrem Kind. Not macht erfinderisch – leider!

Selbstverständlich geht sie weiterhin arbeiten. Das Geld ist im Augenblick wichtiger als langfristig die Gesundheit. Dies ist kein trauriger Einzelfall. Welche Partei steht für soziale Gerechtigkeit und setzt sich für die Abschaffung von Hartz IV ein. Jeder mag die Frage für sich selber beantworten und nicht abwarten sondern handeln.
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Bundestagsabgeordneter spendet Diätenerhöhung

Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Hüseyin Aydin (DIE
LINKE.) spendet seine Diätenerhöhung für mehrere soziale
Projekte in seinem Wahlkreis.

Die Partei DIE LINKE. hat sich bekanntlich gegen die Erhöhung der Diäten im Bundestag ausgesprochen. Wie jetzt in der Pressemitteilung des Duisburger Kreisverbandes nachzulesen ist, setzt Hüseyin Aydin ein Zeichen. Mehrere soziale Projekte erhalten jetzt Geldspenden vom Abgeordneten.

Diese Aktion ist vorbildlich für andere Politiker und drückt die Hochachtung vor den meist ehrenamtlichen Helfern aus und ist zur Nachahmung empfohlen.

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